St. Peter Törten
Mönche aus Nienburg an der Saale erbauten die kleine romanische Kirche, deren Glocke aus dem 12. Jahrhundert (heute im Stadtmuseum) die Bewohner zum Gottesdienst rief.
Törten war einst ein Fischerdorf an der Mulde. Deshalb bekam die Kirche den Namen des Schutzpatrons der Fischer: Petrus. Die Turmanlage wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet.
Am 7. März 1945 wurde die Kirche durch eine Luftmine bis auf die Grundmauern zerstört. Friedhofskapelle und Pfarrhaus wurden stark beschädigt.
1954 konnte die Kirche wieder eingeweiht werden, 1960 erhielt sie eine neue Orgel. Das 1891 errichtete Pfarrhaus und die 1909 eingeweihte Kapelle stehen zusammen mit der Kirche als Ensemble unter Denkmalschutz.
In den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts ist es der Gemeinde gelungen, den an den Gebäuden zu DDR-Zeiten entstandenen Reparaturstau weitgehend zu beseitigen und Dächer, Turm und Außenputz zu sanieren. 2002 erfolgte eine Innensanierung, 2008 die Sanierung der Kirchturmlaterne.
Im nordwestlichen Bereich hinter der Kirche liegt ein kleiner Friedhof, der von der Kirchengemeinde betrieben wird.
Bauzeit: 1228
Baustil: Romanik
Gottesdienste: Gottesdienste werden im wöchentlichen Wechsel mit der Dessau-Süd veranstaltet.
sdf- St. Peter Törten
- 06849 Dessau-Roßlau OT Törten
- Möster Straße 47