St. Trinitatis Eichholz
Der im 19. Jahrhundert erweiterte Ostabschluss wurde in einer 2017 begonnenen umfangreichen Sanierung abgetragen und durch eine Rundbogenapsis ersetzt. Im Zuge der Arbeiten am wurden erhaltene Bestandteile des bauzeitlichen Dachwerkes von 1178/79 in Teilen in eine Studiobinderkonstruktion eingebracht. Entnommene Eichenbalken finden in den vom Bildhauer Till Hausmann gefertigten Prinzipalstücken Verwendung. Ein weiteres Zeugnis aus der Geschichte der Kirche ist der mittelalterliche Taufstein.
Für die Sanierung sind insgesamt 650.000 Euro veranschlagt. Finanzielle Förderung kommt vom Land Sachsen-Anhalt, Lotto Toto Sachsen-Anhalt, von der Evangelischen Landeskirche Anhalts, der Stiftung KiBa, dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld und der Stadt Zerbst/Anhalt (Ortschaft Eichholz/Leps) und der Stiftung „Entschlossene Kirchen“. Der zweite von drei Bauabschnitten steht kurz vor dem Abschluss.
Zwei Raumhohe Fenster von Prof. Dr. h. c. Johannes Schreiter bilden die Übergänge zwischen den mittelalterlichen Mauern des Kirchenschiffs mit der neu errichteten Apsis. Auf der Nordseite symbolisiert das in die Welt kommende göttliche Licht die Weihnachtsbotschaft. Auf der Südseite kündet eine Flamme neben dem Osterlicht von der Auferstehungshoffnung.
Bauzeit: 1200
Baustil: Romanik
Besonderheiten: mittelalterliche Dachkonstruktion, moderne Kirchenfenster
sdf- St. Trinitatis Eichholz
- 39261 Zerbst/Anhalt (Stadt)
- Eichholzer Weg 32