Petruskirche Dessau
Die Kirche ist ein romanisierender Zentralbau mit polygonalem Ostabschluss.
Auffallend sind außen der Zierrat aus Sandstein und der 52 Meter hohe Glockenturm an der nordwestlichen Ecke des Gebäudes.
Tympanonrelief und Petrusfigur wurden vom Bildhauer Emanuel Semper gefertigt. Die romanisierende Innenarchitektur bildete ursprünglich eine künstlerische Einheit mit der ornamentalen und figürlichen Ausmalung von Siegmund Imberg sowie den farbigen Glasmalereien des Dessauer Kunstmalers Franz Rieß. Die Ausmalung wurde in den 1960er Jahren fast völlig beseitigt.
Heute ist der schlichte Innenraum geprägt durch die Kuppelhalle und die geschwungenen Emporen auf der Nord-, West- und Südseite. Die Steinmetz- und Bildhauerarbeiten von Kanzel, Altar und Taufstein stammen von der Dessauer Firma M. Baron.
2000 wurde das Untergeschoss der Westempore durch Einziehung einer Glaswand zur Nutzung als Winterkirche abgetrennt. Umfangreiche Instandsetzungsarbeiten am Kirchenäußeren sind zurzeit noch nicht abgeschlossen.
Bauzeit: 1903
Baustil: romanisierender Baustil
sdf- Petruskirche Dessau
- 06844 Dessau-Roßlau
- Wilhelm-Müller-Straße 1