Gesangbuchkirche Luso
Im Altarraum befinden sich drei farbige Bleiglasfenster, im mittleren ist Christus dargestellt. Die Orgel von 1881 ist eine Arbeit des Orgelbaumeisters Rühlmann in Zörbig. Die Bronzeglocke goss Johann Koch im Jahr 1704.
Die Kirche liegt am Lutherweg von Wittenberg nach Zerbst/ Anhalt. Die Kirche ist rund um die Uhr geöffnet.
Seit 2006 beherbergt sie das Projekt: Gesangbuchkirche. Hier werden christliche Bücher gesammelt, die nicht mehr im Gebrauch sind: ältere und alte Gesangbücher, Gebetbücher oder Bibeln. In vielen Gemeinden und Haushalten gibt es Bücher, die nicht mehr verwendet, aber aus Gründen der Pietät nicht weggeworfen werden. Sie liegen in allen Bankreihen und Regalen zur Ansicht für jeden, der darin lesen will. Es sind sehr schöne, sehr persönliche und sehr rührende Bücher darunter. Bei Andachten ist es wunderbar, die Lieder nicht nur nach einer Nummer aufzurufen, sondern ihren Namen zu nennen. Dann blättern die Besucher im Inhaltsverzeichnis des Buches, das gerade vor ihnen liegt, und singen gemeinsam aus den unterschiedlichsten Gesangbüchern.
Beim Initiator Pfarrer Thomas Meyer besteht der Wunsch, das eines Tages auch die Wände der Kirche bis in vier, fünf Meter Höhe mit Bibeln, Gebet- und Gesangbüchern bedeckt sein sollen.
Sie können dazu beitragen, indem sie uns ihre nicht mehr verwendeten Gesangbücher oder Bibeln zusenden: Ev. Pfarramt, Rennstr. 7/9, 39261 Zerbst/Anhalt.
Geschichte
Die Kirche wurde 1891 im Stil des Historismus errichtet, die Apsis nach der Wende erneuert. Die einfache Einrichtung stammt aus der Erbauungszeit. Im Altarraum befinden sich drei farbige Bleiglasfenster, im mittleren ist Christus dargestellt. Die Orgel von 1881 ist eine Arbeit des Orgelbaumeisters Rühlmann in Zörbig. Die Bronzeglocke goss Johann Koch im Jahr 1704.
Hervorzuheben sind bei der Kirche in Luso das saalartige Schiff und farbige Bleiglasfenster. Bauelemente verschiedener Stile sind kombiniert. Das Dach und der Farbanstrich müssten erneuert werden.
Luso ist eine ehemalige slawische Siedlung und als solche noch zu erkennen (Rundling). Laut einer Urkunde von 1339 statteten die Fürsten von Anhalt das Marienkloster zu Zerbst mit verschiedenen Gütern aus, darunter ist eine Wiese bei dem Dorf Luso.
Bauzeit: 1891
Baustil: Neoromanik
Besonderheiten: Hervorzuheben sind bei der Kirche in Luso das saalartige Schiff und farbige Bleiglasfenster. Bauelemente verschiedener Stile sind kombiniert. In der Lusoer Kirche entsteht eine Sammlung von Gesangbüchern und Bibeln um diesen nicht mehr gebrauchten Büchern ein neues zu Hause zu geben.
sdf- Gesangbuchkirche Luso
- 39264 Zerbst/Anhalt OT Luso
- Ringstraße