St. Michaelis Kleinleitzkau
Im Altarraum überzieht ein Kreuzrippengewölbe die Decke, die mit Sternen auf blauem Grund bemalt ist – auf diese Weise wird die Bedeutung des Altars hervorgehoben.
Die Einrichtung stammt aus der Erbauungszeit. Dazu gehören der Altartisch, Kanzel, Gestühl und Empore. Die Glocke wurde 1882 in Laucha gegossen.
Im Mauerwerk der Kirche gibt es Aussparungen in Kreuzform.
Der Ort Lyzkov erscheint 1214 erstmals in einer Urkunde als Pfarrdorf. Der Zusatz "Klein" wurde erst davor gestellt, als die Schriftform mit dem preußischen Leitzkau übereinstimmte, das man im Mittelalter z.B. Liezecha schrieb.
Der Ortsnamen wurde zuvor sehr unterschiedlich geschrieben: Lezekove, Lizcowe, Liezow, Lietzke. Seit dem 18. Jahrhundert wird das Dorf Klein-Leitzkau genannt, um sich vom Ort Leitzkau zu unterscheiden.
Bauzeit: 1881/82
Baustil: neoromanisch
Besonderheiten: Innenraum aus der Gründerzeit, Sternendecke im Altarraum
entschlossen
lichtungen
sdf- St. Michaelis Kleinleitzkau
- 39264 Zerbst/Anhalt OT Kleinleitzkau
- Neue Straße 15