St. Johannes Buko
Sie brannte 1722 bis auf die Umfassungsmauern ab und wurde bis 1724 im Stil des Barock wieder aufgebaut: der Chor wurde verbreitert, ein Mansarddach aufgesetzt, die Fenster vergrößert und ein Turm westlich vorgesetzt. Innen fällt der hohe Kanzelaltar auf, der die ganze Öffnung der Apsis einnimmt und mit zahlreichen Puttenköpfen dekoriert ist. Davor schwebte ein großer Taufengel. Diese wunderschöne Figur ist die einzige erhaltene ihrer Art im Kirchenkreis Zerbst (jetzt stark beschädigt; wird im Turm aufbewahrt). Auf der Empore steht eine Orgel mit neogotischem Prospekt, gebaut 1836 von Friedrich Turley aus Treuenbrietzen. Die Bronzeglocke entstand 1922.
Fotos: Maren Springer-Hoffmann, Thomas Klitzsch
Bauzeit: 1722
Baustil: Wiederaufbau im Barock
Gottesdienste: laut Plan
entschlossen
sdf- St. Johannes Buko
- 06869 Coswig (Anhalt) OT Buko
- An der Kirche